Workshop Stadt entwickeln
Ein Grundstück in der Stadt Salzburg soll bebaut werden. Was ist dabei zu beachten? Welche Vorgaben gibt es?
Für ein konkretes Gelände – die Rauchgründe – werden in Gruppen Konzepte für eine gemischte Nutzung erarbeitet.
Dauer: 2 Unterrichtseinheiten
Geeignet ab der 8. Schulstufe (4. Kl. NMS /AHS)
Informationen für LehrerInnen: Workshop Stadt entwickeln
Checkliste für Projekte:
Exquisite Corpse
Ziel dieses Konzeptes ist es, die in Teamarbeit und Zufall verborgene Kreativität aufzuzeigen und zu nutzen.
Ausgangspunkt ist die Methode „Exquisite Corpse“1925 von den Surrealisten entwickelt. Michael Sorkin hat diese Methode bei experimentellen Städtebau Seminaren an Universitäten angewendet. 1994 hat Ambros Spiluttini diese Methode kennengelernt und für dieses Projekt adaptiert.
Studie
Die wissenschaftliche Studie von Angela Schoibl wurde von at-s in Auftrag gegeben und begleitete im Schuljahr 2005/06 sieben Schulprojekte zur Architekturvermittlung.
Perspektive
Ein Kompaktkurs zum räumlichen Zeichnen
Von Regina Öschlberger (Architektin, Bühnenbildnerin) und Wolfgang Richter (Lehrer)
SchulRaum behandeln
Wie kann Architektur in der Schule ein Thema werden, das bei Lehrern und Schülern ankommt, wo sich aus verschiedenen Perspektiven – fächerübergreifend- Zugänge eröffnen? Bei diesem Konzept, das sich in Entwicklung befindet, steht themenzentriert das Schulhaus im
Mittelpunkt: An ihm können wichtige Themen der Architektur exemplarisch behandelt werden. Lehrer wie Schüler können sich als Experten einbringen, weil dieses Gebäude mit ihren Erfahrungen gefüllt ist. Darüber hinaus ist es das Normale, an dem man vieles nicht (mehr) wahrnimmt, weil es alltäglich ist.
Als Format wird das Schulhaus gewissermaßen zum Vehikel, das fächerverbindend wichtige Themen der Architektur transportiert.
Workshop Stadt entwickeln
Ort: Architekturhaus Salzburg, Sinnhubstr. 3
Dauer: 2 UE
Termine: nach Vereinbarung
Geeignet: ab der 8. Schulstufe (4. Kl. NMS /AHS)
Kontakt: Wolfgang Richter, wolfgangrichter@aon.at
Ein Grundstück in der Stadt Salzburg soll bebaut werden. Was ist dabei zu beachten? Welche Vorgaben gibt es? Für ein konkretes Gelände – die Rauchgründe – werden in Gruppen Konzepte für eine gemischte Nutzung erarbeitet.
Nach einer Einführung in das Thema, die Vorgeschichte des Planungsgrundstücks und in den Bebauungsplan arbeitet die Klasse in vier Gruppen mit je einer Einsatzplatte. Danach stellen die Gruppen ihre Projekte zur Diskussion. Zum Abschluss wird als Vergleich das Siegerprojekt des Wettbewerbs besprochen.
Beispiel Aufgabenstellung: Für den Bau einer Siedlung steht euch ein Grundstück (ca. 20.000 m2) zur Verfügung. Darauf sollt ihr ca. 200 Wohnungen planen (die Hälfte davon sind Eigentumswohnungen, die andere Hälfte geförderte Mietwohnungen) , Dazu sind auch noch ca. 700 m2 gemeinschaftlich genutzte Räume (z.B. für Kinderbetreuung, Generationencafe) vorgesehen. Auf dem Gelände befinden sich als Bestand Gebäude einer ehemaligen Getreidemühle. Dafür ist eine öffentliche Nutzung vorgesehen: Startup-Büros, Ateliers, Kreativbüros, Räume für verschiedene kulturelle Initiativen, Veranstaltungsräume. Bei der Planung deiner Wohngebäude und ihrer Lage sollt ihr auf diese Nutzungen mit ihren Folgen (Besucher, Konzerte, öffentliche Veranstaltungen) Rücksicht nehmen.
VWA Beratungsangebot

Die Erfahrungen in der Praxis haben gezeigt, dass bei der vorwissenschaftlichen Arbeit die erste Phase der Themensuche und –festlegung besonders sensibel ist. Wenn sich SchülerInnen spezielle Themen suchen, bedarf es zur Formulierung von angemessenen, interessanten und ergiebigen Leitfragen und für die Literaturrecherche eines Spezialwissens. Hier können externe ExpertInnnen SchülerInnen und LehrerInnen unterstützen, indem sie für diese Phase, aber auch zur weiteren Begleitung Beratung anbieten.
at-s bietet ab sofort für Schülerinnen der 7. Klassen ein Betreuungsangebot zum Themenbereich Architektur und Umweltgestaltung eine Arbeit.
Weitere Informationen und Anmeldung zur Beratung bei: wolfgangrichter@aon.at
Architectural Layout – Mit Papier und Schere Architektur erklären

Die Kollegienkirche in Salzburg von Fischer von Erlach ist das ideale Objekt zum Erleben, Verstehen und Verarbeiten eines barocken Gesamtkunstwerkes bzw. einer historischen Architektur.
Durch seine schlichte Ausschmückung ist die Gliederung des Baukörpers gut zu durchschauen, die Dimensionen sind noch „menschlich“. Das ist mit ein Grund, warum die Kirche seit ihrer Entstehung als „Theaterraum“ genützt wird.
Mit Hilfe der vom Bühnenbildner Christian Tabakoff gezeichneten 23 Pläne können sehr rasch einzelne Bauteile dargestellt und zu anderen Abschnitten in Beziehung gesetzt werden. mehr
